Komplimente-Challenge

Ist es dir auch schon passiert, dass du so unzufrieden mit dir und deinem Aussehen warst, dass du so gut es ging deinem eigenen Spiegelbild ausgewichen bist?

Du dich gefragt hast, warum du dich nicht leiden kannst und du dich so mies fühlst, wenn du dich ansiehst?

Die Werbung und auch Menschen aus unserem Umfeld prägen uns mit ihren Aussagen, wie  zum Beispiel man auszusehen hat, dass man bestimmten Normen entsprechen muss, man eine bestimmte Kilogrenze nicht überschreiten darf um überhaupt mit sich selbst zufrieden und somit auch glücklich sein zu “dürfen”.

Und genauso gehen wir auch durch die Welt. Wir bewerten und verurteilen alles und jeden und haben den Blick für das Schöne im Detail verloren. Wir sehen nur noch all die Dinge, die nicht passen, die nicht schön sind, die uns vielleicht dabei helfen uns selbst sogar besser zu fühlen, in dem wir über andere noch schlechter denken.

Aber sollte es nicht gerade andersrum sein? Sollten wir nicht viel mehr unseren Blick auf das Schöne richten? Sich an den guten Dingen erfreuen?

Genau aus diesem Grund haben wir unsere Komplimente-Challenge ins Leben gerufen! Wir wollen mit dir gemeinsam wieder auf die Suche nach dem Tollen bei unseren Mitmenschen und auch bei uns selbst gehen ohne einen Vergleich zwischen dir und der anderen Person herzustellen!

Dabei geht es darum, dass du einen Menschen betrachtest und ihn nicht danach bewertest, was dir alles nicht an ihm gefällt, sondern irgendeine Kleinigkeit an ihm entdeckst, die du für diese Person besonders toll findest!

Wichtig dabei ist, dass es keine versteckte Kritik („ich finde dein Kleid toll, das ist ja bei deiner Figur nicht einfach, überhaupt was zu finden“) und keine Vergleiche („das könnte ich nämlich nie!“) gibt. Höre auf dich ständig zu vergleichen und ständig nach dem zu suchen, was noch „falsch“ ist. Und denke daran: Es geht nicht darum, wer anderer zu sein, sondern „du“ zu sein!

Lobe deine Mitmenschen (auch, wenn nur gedanklich) vor allem für Dinge, die auf einer “persönlichen Entscheidung” basieren, also etwas, was sie “getan” haben, nicht etwas, was sie eh von Natur aus “sind”. Wenn jemand einfach schöne Beine hat, dann ist das keine Leistung (und wir sollten Menschen nicht ständig nach ihren körperlichen Eigenschaften beurteilen – selbst, wenn es ein Lob ist. Denn, wer sonst nicht lobt, hat ja damit auch ein Urteil gefällt ….), aber die tollen Ohrrringe, der neue Haarschnitt, wie toll die Schuhe zur Handtasche passen, dass jemand zu Fuß geht (statt bei der Hitze mit dem Lift zu fahren), dass jemand so nett lächelt oder so eine positive Ausstrahlung hat – DAS ist ein Kompliment wert!

Also: was tut dieser Mensch, was du bewundernswert und toll findest – und was auch mal gesagt werden sollte?

Natürlich wird es am Anfang nicht einfach und vielleicht kommst du dir auch komisch vor, wenn du plötzlich andere Menschen unter diesem Aspekt betrachtest, aber beobachte auch dich selbst, wie sich deine Haltung und Stimmung im Laufe der Zeit verändern, wenn du mit positiven Gedanken für dich und für andere durchs Leben gehst.

Und wenn du dann schon ein bisschen Übung darin hast, solltest du auch für dich selbst ein gutes Wort übrig haben. So kannst du mit kleinen Komplimenten an dich selbst wieder lernen positive Gedanken über dich zuzulassen!

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der Spielregeln:

  1. Versuche jeden Tag Menschen, denen du auf der Straße, in der U-Bahn, Straßenbahn, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen – einfach wann immer du daran denkst – aufmerksam zu begegnen! Schaue sie bewusst an und finde an ihnen eine ganz persönliche Eigenschaft, die sie für dich besonders macht. 
  2. Dann formuliere in deinem Kopf ein Kompliment – einen ganzen Satz. 
  3. Du musst dieses besondere Merkmal nicht der Person gegenüber aussprechen, aber es sollte “aussprechbar” für dich sein! Das kann zum Beispiel die Tasche sein, die farblich gut zum Outfit passt, die Frisur, die gekonnt gesteckt ist, das Lächeln, das ganz bezaubernd ist, die Fingernägel die in einer besonders hübschen Farbe lackiert sind. Egal was, versuche dich auf die Vorteile dieser Person zu fokussieren und nicht auf das, was alles nicht passt! Zum Beispiel: “Das ist ein wirklich tolles Kleid.” “Sie haben so schöne Haare!” “Tolle Schuhe!” “Sie haben so ein fröhliches Lächeln.” 
  4. Wenn du es täglich schaffst, bewusst etwas “Schönes” an ihnen zu finden, dann hast du die Tages-Aufgabe erledigt und darfst ein Herz in das aktuelle Datumsfeld malen. Aber versuch das für so viele Menschen wie möglich “zu denken” – also bei eigentlich jedem, der dir tagsüber begegnet. Ja, auch beim schmutzigen Obdachlosen, der im Park auf der Bank sitzt. Beim dicken, schwitzenden Mann, der sich in der U-Bahn neben dich auf die Bank quetscht. Bei der gestressten Postangestellten, die nicht mal richtig grüßt….. Auch und gerade bei denen. 
  5. Bei dieser Challenge gibt es keine Joker – du solltest es täglich schaffen etwas Gutes über deine Mitmenschen zu denken! 🙂 
  6. Als Sonderaufgabe (anstelle der Joker) solltest du mindestens 1x in der Woche auch etwas Nettes über dich denken! An diesem Tag malst du dann 2 Herzen in das aktuelle Datumsfeld!

 

Natürlich freuen wir uns, wie immer, wenn du uns deine Erfahrungen im Faustformel Treffpunkt erzählst, wie sich deine Einstellung und Stimmung so geändert haben im Laufe der Challenge!

Bist du mit dabei? Dann kannst du dir gleich hier die Challenge-Vorlage ausdrucken:

>> Komplimente-Challenge

Und nicht vergessen: Das Universum fand, dass DU eine gute Idee bist, die man ausprobieren sollte!

 

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