
Anderer Name (D, CH):
Paradeiser, Paradeisapfel, Paradiesapfel, Goldapfel (Pomodoro)
Saison:
Juli bis Oktober
Sorten/ Arten/ Farben:
Salattomaten:
Die typischen runden Tomaten werden als Rundtomaten oder als Salattomaten bezeichnet. Sie haben viel Gallerte und sind darum sehr saftig. In der Regel wiegen die Früchte zwischen 60 und 100 g. Die meisten Sorten sind rot.

Kirsch-/ Cherrytomaten:
Die Cherry- oder Kirschtomaten, haben sehr kleine Früchte, die nur bis zu 20 g wiegen. Sie sind meistens sehr süß. Die Früchte können rund, oval oder länglich sein. Cherry-Tomaten existieren in verschiedenen Farbvariationen. Neben roten Cherry-Tomaten gibt es auch gelbe und orange Varianten.

Cocktailtomaten:
Als Aroma- oder Cocktailtomaten werden kleine Sorten mit einem Fruchtgewicht von 20 bis 60 g bezeichnet.
Cocktailtomaten sind sehr aromatisch und schmecken direkt nach der Ernte am besten. Sie eignen sich besonders gut als Salatzutat oder zum Einlegen. Leider kann der Geschmack sehr schnell wässrig werden. Mit guter Kühlung halten sich Cocktailtomaten im Gegensatz zu den anderen Tomatensorten bis zu vier Wochen. Bei Zimmertemperatur sind diese jedoch nur eine Woche haltbar.

Fleischtomaten:
Fleischtomaten haben große Früchte mit vielen Kammern und wenig Gallerte. Sie werden zwischen 100g und mehr als 1 kg schwer. Nach ihrer Fruchtform wird unter anderem zwischen “Ochsenherz”, mit ihren beutelförmigen Früchten und „Marmande“-Typen mit flachrunden gerippten Früchten unterschieden. Fleischtomaten sind im Allgemeinen spätreifend und brauchen sehr viel Wärme und Sonnenlicht.

Ochsenherz:

Pflaumentomaten:
Pflaumentomaten sind mittelgroße längliche (pflaumenähnlich) spitz zulaufende rote Früchte mit süßlichem Geschmack und besitzen ein feines, festes Fruchtfleisch mit wenig Flüssigkeit.

Wo erhältlich:
Supermarkt und Bioladen in der Gemüseabteilung als lose Wiegeware, oder abgepackt. Abhofverkauf, Bauernmarkt
Lagerung:
Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank, weil sie dort sehr viel Aroma verlieren und leichter zu schimmeln beginnen. Sie sollten auch nicht zusammen mit anderem unreifen Obst aufbewahrt werden, weil sie (genauso wie der Apfel oder die Banane) Ethylen ausscheiden, das die anderen Obst- und Gemüsesorten schneller reifen lassen
.Am besten bewahrt man reife Tomaten an einem schattigen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit auf, den das Sonnenlicht nicht erreicht. Die Sonneneinstrahlung begünstigt Nachreifungsvorgänge, so dass Tomaten schnell überreif werden können.
Tipp: Bei grünen, unreifen Tomaten kann man sich diese Tatsache allerdings zunutze machen. Wenn die unreifen Früchte auf eine sonnige und warme Fensterbank gelegt werden, reifen sie innerhalb weniger Tage heran.
Grundsätzlich sollte man die Früchte offen auf eine Schale legen, um ihren Sauerstoffbedarf zu decken. Eine Aufbewahrung in Plastikbeuteln ist nicht empfohlen. Auf hartem Untergrund können schnell Druckstellen an der Frucht entstehen. Um dem vorzubeugen, sollten Tomaten weich liegen. Küchentücher oder ähnlichen Unterlagen sorgen dafür, dass die Früchte bis zum Verzehr keinen Schaden nehmen.
Unter diesen optimalen Bedingungen sind Tomaten bis zu 14 Tage haltbar.
Man kann Tomaten einwecken, zu Säften, Saucen, zu Tomatenmark oder Tomatenpulver verarbeiten oder in Öl oder Essig einlegen. So werden die Tomaten über viele Monate bis zu einem Jahr haltbar gemacht.
Tomatenmark:

Tomaten in Öl:

Wie zubereitet:
Salat, Gemüse, Suppe und Sauce, Säfte
Tomatensalat:

Tomatensauce:

Tomatensuppe:

Tomatensaft:

EW/100g:
1
GL/100g:
1
Portionsgröße, wie viel wiegt eine Handvoll:
1 Faustgröße entspricht 190g, eine Handvoll entspricht 150g
Woran erkennt man gute Qualität? Worauf muss ich achten?
Feste, pralle, rote Frucht (keine grünen Stellen), die den typischen Tomatengeruch hat. Sie sollte keine weichen, faulen oder schimmeligen Stellen aufweisen oder sich weich anfühlen.
Besonderes:
Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die sogenannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten.




